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Businesstalks

  • Mrs. Linda
  • 28. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Talk 1

M: am Telefon Please excuse me, I will go out of our session. I have to leave for another appointment and wish you all a very nice day. Bye.


M: zu der eben erschienen Person, für den nächsten Termin T‘schuldigung, das war jetzt nicht die schlechte Planung von mir. Die Telefonkonferenz sollte eigentlich nur bis 11:00 gehen.

Aber manche Menschen müssen eben weiterreden, obwohl es nichts mehr zu sagen gibt. Getreu dem Satz, den mal ein Politiker gesagt hat: „Es ist schon alles gesagt, aber noch nicht von Jedem.“


F: Ja, manchmal hat man ja wirklich das Bedürfnis, das Gesagte noch mit den eigenen Worten in den Raum zu stellen.


M: Ja, manche Menschen nehmen sich da so wichtig.


F: Naja, es hat ja auch jeder sein eigenes Erleben. Für Jeden fühlt sich die gleiche Situation anders an.


M: Hmm, ja, wir sind ja alle nur Menschen…


F: dieser Satz wirkt sehr stark nach … Hmm…,vielleicht geht es ja darum, erstmal Menschen zu werden. Das, was wir uns unter Menschen vorstellen, das sind wir doch gar nicht …


M: nach einer kurzen Pause: stimmt –

und das sagt er leise, mit veränderter Stimme, als wäre er gerade in sich selbst hinabgetaucht



Talk 2

"Auch als Atheist ist man wohl überzeugt, eine Seele zu haben."


"Sicher. Und wissen Sie, ich als Wissenschaftler bin mittlerweile sicher, dass es etwas gibt, das den Tod des Menschen übersteht. Ich könnte das sogar erklären ..." 


"Nein, bitte nicht, das macht doch den Zauber kaputt ... "


" .. also das Gehirn, was sich da im Gehirn abspielt ... , die Synapsen..., nein nicht die Synapsen, die elektrischen Impulse ..., das ist ja alles messbar und nachvollziehbar. Und trotzdem kann es der Verstand nicht fassen. "


Talk 3

SMALL TALK


M: Ich hab mich ja gehen lassen das ganze letzte Jahr. So Herzschmerz und so ... naja, die Wenigsten haben's gemerkt und diejenigen, die es gemerkt haben, mussten einsehen, dass sie mich da nicht rausholen können.

Und dann war am Sonntag meine Tochter da, mit ihrem Mann und dem Kleinen. Hach  ...


F: Ich seh die grad so LEBENDIG, ihre Tochter mit ihrer Familie..


M: Jetzt ist der Kleine ja schon fast zwei, Hach... Und wie der auf dem Spielplatz ... 


Ganz deutlich ist jetzt zu sehen, wie dieses einfache Glücklichsein ihn angesteckt hat. In Gegenwart von Kindern dürfen wir selbst noch einmal Kind sein. 

Unsere Kinder sind ein Teil von uns und deren Kinder dann auch. 

Wenn wir das fühlen, ist es ganz leicht, wie ein Kind zu sein ohne dabei das Erwachsenensein aufzugeben.


Als Erwachsener hat M an einem persönlichen Tiefschlag zu knabbern. 

Und es ist einfach sooo schön zu sehen, wie der Besuch seiner Tochter ihn an das Schöne und Leichte m Leben erinnert hat, ihm quasi eine Brücke eröffnet in einen Raum, wo er glücklich sein kann ohne "sich selbst zu verraten."


F: Ja, es gibt immer das Positive im Leben, wenn man's nur sieht. Aber nicht mit dem Kopf, der weiß ja sowieso keine Lösung.


M: Doch! Der Kopf kennt die Lösung! Und der ist schon mit dem Flugzeug vorausgeflogen, und mein Herz läuft zu Fuß hinterher! 


Und ich werfe noch etwas ein, wie: wenn das Herz den Kopf eingeholt hat ... ähh, wie blöd, ich, ach jeder Mensch weiß, dass unsere Herzen höher, schneller und viel leichter fliegen können, als der Kopf es überhaupt denken kann.

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