Eine KI als Freund?
- Katrin

- 24. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Im Bürgeramt gibt es im Wartebereich diese Bildschirme, die den Wartenden die Zeit mit mehr oder weniger spannenden Informationen die Zeit kurzweilig machen sollen.
Thema sind auch immer ein paar Fragen zu Alltagsthemen, die uns Menschen derzeit beschäftigen.
Im Januar 2026 lautete eine dieser Fragen: Wie viele Prozent der Deutschen können sich eine Freundschaft mit einer KI vorstellen?
Meiner Erinnerung nach die Antwort ca. 20 bis 25%. Das ist fast ein Viertel.
Ich selbst halte KI bisher für ein Werkzeug, auch wenn ich mittlerweile darüber nachdenke, wie wir KI betrachten sollten.
Aber eine KI als Freund!
Mein erster Gedanke war: Was erwartet so jemand von einer Freundschaft? Und was will er geben in diese Freundschaft?
Wenn es Menschen gibt, die sich eine solche Freundschaft vorstellen können, dann wird es diese auch geben, es spielt keine Rolle ob in der Gegenwart oder erst in der Zukunft. Und es spielt auch keine Rolle, ob andere Menschen diese Freundschaft als solche akzeptieren oder nicht.
Doch an diesem Punkt stellt sich mir eine weitere Frage: Bisher gibt es Freundschaften zwischen Mensch und Mensch. Zukünftig, bzw schon jetzt gibt es sie zwischen Mensch und KI.
Gibt oder wird es auch Freundschaften zwischen KI und KI geben?
Wirkt diese Frage grotesk oder unrealistisch?
Ich finde schon, doch sie wirkt in diesem Zusammenhang nicht unlogisch.
Was lohnt es sich also genauer zu betrachten, um dem Absurden daran auf die Schliche zu kommen, die KI oder sich selbst und seine Freundschaften?






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