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Borretsch

  • Autorenbild: Katrin
    Katrin
  • 25. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Juni

Andere Namen für das „Gurkenkraut“ Borretsch sind: Blauhimmelstern, Augenzier, Wohlgemuth, und Kukumerkraut.


Diese einjährige Pflanze ist relativ anspruchslos und wo sie einmal wächst, sät sie sich schnell von selbst wieder aus.


Verwenden kann man die weichen, borstigen Blätter, die blauen, leicht süßen Blüten und die Samen. Sie liefern uns wertvolle Vitamine und Fettsäuren.

Aus den Samen, die zusätzlich reich an Linolensäure sind, wird ein Öl gewonnen, das für die Hautpflege sehr wertvoll ist.


In der Küche

schätzt man den leichten und frischen Geschmack in Salaten, Kräuterquark und Eierspeisen, er gehört auch als fester Bestandteil in die Frankfurter Grüne Soße.

Die getrockneten Blüten finden Verwendung im Kräuter- und Blütensalz oder wie wäre es mal mit blauem Blütenzucker?


Ein Tee

aus Borretschblättern und Blüten wurde in früheren Zeiten bei Fieber und Atemwegserkrankungen eingesetzt und viele weitere positive Wirkungen auf die Gesundheit wurden ihm zugeschrieben.


Trotzdem ist der Borretsch aus unseren Küchen und Kräuterapotheken nahezu verschwunden.

Schwangen und Stillenden rät man vom Verzehr von Borretsch ab, da sich herausgestellt hat, dass er, wie viele andere Lebens- und Genussmittel auch, kleine Mengen an Alkaloiden und Saponinen enthält. Diese können, wenn sie in großen Mengen verzehrt werden, zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Leber oder des Magen- Darmtraktes führen. Wenn man dieses Kraut aber nicht tagtäglich oder in übermäßigen Mengen konsumiert, ist eine schädigende Wirkung kaum zu erwarten.


Fazit

Der Borretsch mit seinen schönen blauen Blüten, die ab Mai den ganzen Sommer lang den Garten schmücken, könnte unsere (vegetarische) Sommerküche mit Frische und leichter Würze bereichern. Die behaarten Blätter sind für unseren Gaumen ein (Genuss-)Erlebnis und die bereits erwähnten Fettsäuren und Vitamine entfalten auf eine sanfte Weise ihre positive Wirkung auf unser Wohlbefinden.

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