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Der Spiegel

  • Mrs. Linda
  • 28. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. März

Spieglein, Spieglein an der Wand

zeig mich in einem neuen Gewand.

In Kleidern praktisch und schön

möcht ich mich gerne sehen.


Spieglein, Spieglein sei doch so nett

und lächle mir die Pölsterchen weg.

Bauch, Beine, Po – mach sie schön straff,

weil ich das alleine nicht schaff.


Spieglein, Spieglein ich bitte dich,

nimm mir die Falten aus dem Gesicht.

Lass nur die 2 kleinen Grübchen

denn das gefällt wohl den Bübchen.


Ach Spieglein, bin ich wirklich so eitel?

Will ich so gefällig sein?

Ein Augenschmaus von Sohle bis Scheitel

und niemand sieht in mich rein.


Denn drinnen, da bin ich verletzlich,

egal wie perfekt mein Äußeres ist.

Und verletzlich sein findet man hässlich,

dabei ist das doch ganz großer Mist.


Ach Spiegel, gnadenlos ehrlich,

zeigst du mich, wie ich man mich sieht.

In mir ruft’s: So dreh dich doch um und lebe!

Damit endlich das Wunder geschieht.

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