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Königskümmel

  • Autorenbild: Katrin
    Katrin
  • 13. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Andere Namen: Ajovan, Yavani, indischer Bohnenkrautkümmel



Das Multitalent in Küche und Heilkunde


Ursprünglich im östlichen Mittelmeerraum beheimatet, verbreitete sich der Königskümmel, der ein direkter Verwandter des echten Kümmels ist, weit in Richtung Osten und wird heute hauptsächlich in Indien angebaut. In der dortigen Küche und im Ayurveda hat er seinen festen Platz.


Ajovan hat einen charakteristischen Geschmack, der stark an Thymian erinnert und einen Hauch von Zitrone und Pfeffer mitbringt. Wird er vor der Verwendung geröstet, entfaltet sich ein intensiv nussiges Aroma.

In der indischen Küche gibt er Linsengerichten eine angenehme Tiefe, wirkt raffiniert mit Kichererbsen und Rührei. In Butter oder Ghee geröstet gehört er auf jedes indische Brot. In Kombination mit Chili und Kurkuma ist er eine herzhafte Marinade für Fisch.



Ayurveda


Omam-Wasser: 1 Teelöffel Samen (eventuell geröstet) in 300ml warmem Wasser einweichen.

Es soll v.a. das Agni (Verdauungsfeuer) anregen und so verschiedenen Verdauungsbeschwerden entgegenwirken, und ist auch bei Sodbrennen hilfreich.

Omam-Wasser enthält morphinähnliche Stoffe, so dass es bei Kopf- und Zahnschmerzen sehr gut Abhilfe verschafft. Auch bei Menstruationsbeschwerden wird es erfolgreich angewendet.

Es unterstützt die Atemwege bei Husten und Asthma und wirkt sogar antihistaminisch. Sein Cholingehalt wirkt sich positiv auf die Nervenfunktion aus. Zudem wirkt Omam-Wasser antioxidativ und blutzuckersenkend.



Fazit


Eine schmackhafte Speise, die gleichzeitig körperliche Beschwerden reguliert und vorbeugt, der Königskümmel macht es möglich. Er ist ein Multitalent das darauf wartet, von uns entdeckt zu werden.




 
 
 

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